1920 erschuf ein findiger Kesselmacher für die Parfumeure in Grasse eine aus einem Stück gezogene Aluminiumflasche, ähnlich den vormals verwendeten roten Kupferflaschen. Bei der Herstellung von Parfums ist dieses Gefäß bis heute die optimale Aufbewahrungsart für feine, flüchtige Essenzen.

Selbst  leidenschaftlicher Espressotrinker  und dem marktüblichen Kaffee- und Espressoangebot überdrüssig, fasste knapp 80 Jahre später der  Gründer von „Happy Metal“, dem ersten Espressoladen in Düsseldorf, den Entschluss Kaffee selbst zu rösten.

Anfangs  mit einem manuellen 5 Kilo- Gasröster röstend, entschied er sich bewusst für direkt importierte, nachhaltig umweltschonend ohne Pestizide in Handarbeit kultivierte  und unter Schattenbäumen angepflanzte Spezialitätenkaffees.

Wissend, dass für die Geschmacksfülle die flüchtigen Stoffe des Kaffees maßgeblich sind, ähnlich den Duftstoffen feiner Parfums, erinnerte er sich an die Kesselmacher aus Grasse.

Er  füllte seinen Kaffee direkt nach dem Rösten in die speziellen Flaschen der Parfumeure und nannte ihn Red Bottle Coffee

Der darin natürlich entstehende Druck „versiegelt“ die Bohne und bindet die feinen, flüchtigen Geschmacksstoffe an die Öle, parfümiert durch die eigenen, natürlichen Aromen.

Direkt in diesen wiederfüllbaren Flaschen oder kompostierbaren Papiertüten erreicht der Kaffee seine Kunden in weniger als 48 Stunden nach dem Rösten.

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